Für Benjamin Leuchter war das Rennwochenende in Zandvoort an der niederländischen Nordseeküste ein Erfolg. Im zweiten Rennen mit umgedrehter Startreihenfolge (die ersten zehn aus dem zweiten Qualifying) ging Leuchter von der zweiten Position, neben Pole-Sitter Esteban Guerrieri (Honda), aus auf die Jagd. Im Verlauf des zweiten Rennens lieferten sich die beiden an der Spitze einen spannenden Zweikampf. Da das Überholen auf dem engen Kurs an der Nordsee äußerst schwierig ist, ging Leuchter kein Risiko mehr ein und fuhr mit nur 0,2 Sekunden Abstand hinter dem Argentinier sein ersten Podestplatz nach Hause. "Wenn ich sechs Wochen zurückblicke, fühlte es sich heute wie ein Doppelsieg mit zwei Golfs auf dem Podium an", sagte Leuchter. „Ich bin sehr zufrieden und sehr dankbar. Das Team hat in der Zeit zwischen Marrakesch und heute einen tollen Job gemacht. Diesen zweiten und dritten Platz geben wir dem Team. Es ist erstaunlich." In Most bei der ADAC GT Masters waren mit Maximilian Götz (ADAC GT Masters) und Johannes Georg Kreuer (STT) weitere Piloten des AMC Duisburg im Einsatz. Für Johannes Georg Kreuer (Team Classic-Speed) begann das Rennwochenende sehr turbulent. Als er sich am Freitagmorgen umziehen wollte, stellte er fest, dass seine Tasche mit der gesamten Ausrüstung (Fahreranzug etc.) gestohlen wurde. Einzig den Helm hatte er noch, allerdings ohne HANS. Es gab eine Riesenaufregung, da wohl eine Diebesbande auf dem Gelände unterwegs war. Bis 20.00 Uhr waren sie bei der Polizei. Weitere Fahranzüge, Motorroller und E-Bikes wurden gestohlen. Sportlich lief es für Kreuer gut. Gegen die leistungsstärkeren Mitstreiter belegte er im Donkervoort D8 180 R den 11. Gesamtrang in Rennen eins. Beim zweiten Lauf vergeigte er den Start und wurde bis auf Rang 14 zurückgereicht. Nach einer tollen Aufholjagd überquerte er nach 30 Rennminuten auf Rang acht die Ziellinie. |
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Unsere Rennberichtesammlung aus 2019
Leuchter mit ersten Podestplatz bei der WTRC, Götz in den Punkten in Most bei der GT Masters
TSP / Motorracetime.de